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Direkt nach meiner Geburt überlegten sich meine Eltern, mich mit einem Namen zu belegen, den zumindest jeder Norddeutsche kennen sollte. Eine Novelle Theodor Storms hatte es ihnen damals besonders angetan und so beschlossen sie, mich nach dem ”sagenhaften” Deichvogt Hauke Haien zu benennen - dem ”Schimmelreiter”. Allerdings wurde ich diesem Namen (zumindest Storms Novelle nach) nicht ganz gerecht: Ich bin weder Deichvogt noch reite ich regelmäßig auf Pferden. Und ein Geist bin ich schon gar nicht. Dafür bringt dieser Name eher den Umstand mit sich, dass so ziemlich jeder, der südlich von Niedersachsen wohnt, sich die Frage stellt: “Ist Hauke ein männlicher oder ein weiblicher Vorname?” und man spätestens bei Briefadressierungen bemerkt, dass der Ratende bei einer 50-Prozent-Chance daneben lag.
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